{"id":6615,"date":"2026-04-21T09:17:29","date_gmt":"2026-04-21T09:17:29","guid":{"rendered":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/?p=6615"},"modified":"2026-04-22T07:12:50","modified_gmt":"2026-04-22T07:12:50","slug":"6615","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/?p=6615","title":{"rendered":"Ministerium w\u00fcrdigt unsere Arbeit: Ziele weitgehend erreicht"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kommunales Jobcenter erreicht Ziele trotz schwieriger Rahmenbedingungen \u2013 Ministerium w\u00fcrdigt Arbeit im Landkreis Schmalkalden-Meiningen<\/strong><\/p>\n<p>Das Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie hat die Arbeit des Kommunalen Jobcenters im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Jahr 2025 umfassend ausgewertet und ausdr\u00fccklich gew\u00fcrdigt. \u201eTrotz der insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen ist es dem Jobcenter des Landkreises Schmalkalden-Meiningen gelungen, die vereinbarten Ziele weitgehend zu erreichen\u201c, so das Ministerium in seinem Schreiben zur Auswertung der gemeinsamen Zielvereinbarung.<\/p>\n<p>Besonders deutlich zeigt sich der Erfolg bei der Verringerung der Hilfebed\u00fcrftigkeit: Sowohl die Ausgaben f\u00fcr B\u00fcrgergeldleistungen als auch die Kosten f\u00fcr Unterkunft und Heizung sind im Jahresvergleich sp\u00fcrbar gesunken. Gleichzeitig ging die Zahl der erwerbsf\u00e4higen Leistungsberechtigten im Durchschnitt um rund 7,9 Prozent zur\u00fcck \u2013 ein \u00fcberdurchschnittlicher R\u00fcckgang im SGB-II-Bereich in Th\u00fcringen. Auch der Langzeitleistungsbezug konnte entgegen dem Trend vieler Vergleichsregionen reduziert werden. Der Anteil der Menschen, die auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, ist im Landkreis von 4,9 Prozent im Oktober 2024 auf 4,3 Prozent im Oktober 2025 ebenfalls gesunken. Damit liegt Schmalkalden-Meiningen weiterhin deutlich unter dem Th\u00fcringer und bundesweiten Durchschnitt.<\/p>\n<p>\u201eDiese Entwicklung ist ein starkes Signal f\u00fcr die Wirksamkeit unserer Arbeit vor Ort. Mein ausdr\u00fccklicher Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kommunalen Jobcenters, die sich tagt\u00e4glich mit gro\u00dfem Engagement f\u00fcr ihre Kunden und f\u00fcr unsere Unternehmen in unserem Landkreis einsetzen\u201c, betont Landr\u00e4tin Peggy Greiser.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Faktor f\u00fcr die positive Entwicklung ist auch die ver\u00e4nderte Dynamik bei der Zuwanderung: Der Zugang von ukrainischen Kriegsgefl\u00fcchteten sowie von Personen aus klassischen Asylherkunftsl\u00e4ndern hat sich im Jahr 2025 deutlich abgeschw\u00e4cht. Gleichzeitig ist es gelungen, mehr Menschen mit ausl\u00e4ndischer Staatsb\u00fcrgerschaft erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.<br \/>\nSo sank der Anteil der Bedarfsgemeinschaften mit Migrationshintergrund innerhalb eines Jahres um rund 25 Prozent, bei ukrainischen Bedarfsgemeinschaften sogar um etwa 32 Prozent. Mehr als die H\u00e4lfte der ukrainischen erwerbsf\u00e4higen Leistungsberechtigten im Alter zwischen 15 und 65 Jahren ist inzwischen nicht mehr auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen, sondern geht einer sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigung nach.<br \/>\nAuch bei der Gesamtentwicklung am Arbeitsmarkt zeigt sich ein differenziertes Bild: W\u00e4hrend die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten im Landkreis insgesamt um 3,9 Prozent auf 40.927 zur\u00fcckging, konnte bei Besch\u00e4ftigten mit Migrationshintergrund ein Zuwachs verzeichnet werden.<\/p>\n<p>\u201eDie Zahlen zeigen, dass Integration in Arbeit gelingt \u2013 auch unter herausfordernden Bedingungen. Besonders erfreulich ist, dass viele Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte zunehmend auf eigenen Beinen stehen und ihren Lebensunterhalt selbst sichern k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt die Leiterin des Kommunalen Jobcenters, Steffi Ebert.<br \/>\nTrotz eines leichten R\u00fcckgangs der Integrationsquote \u2013 bedingt unter anderem durch die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung \u2013 konnte die Qualit\u00e4t der Integrationen gesteigert werden. So ist der Anteil der sogenannten bedarfsdeckenden Integrationen gestiegen \u2013 also sozialversicherungspflichtigen Besch\u00e4ftigungen, durch die ein Haushalt g\u00e4nzlich ohne B\u00fcrgergeld auskommt. Gleichzeitig wurde der verfestigte Langzeitleistungsbezug weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Mit Blick auf das Jahr 2026 stehen bereits neue Herausforderungen an: Durch das 13. SGB II-\u00c4nderungsgesetz sowie weitere Anpassungen im Leistungsrecht ergeben sich zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Arbeit des Jobcenters.<br \/>\n\u201eWir werden uns auch den kommenden Aufgaben mit der gleichen Professionalit\u00e4t und Einsatzbereitschaft stellen. Unser Ziel bleibt es, Menschen nachhaltig in Arbeit zu bringen und soziale Teilhabe zu erm\u00f6glichen\u201c, so Steffi Ebert.<br \/>\nDer Landkreis sieht sich damit gut aufgestellt, um auch k\u00fcnftig eine leistungsf\u00e4hige und verl\u00e4ssliche Grundsicherung f\u00fcr Arbeitsuchende sicherzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kommunales Jobcenter erreicht Ziele trotz schwieriger Rahmenbedingungen \u2013 Ministerium w\u00fcrdigt Arbeit im Landkreis Schmalkalden-Meiningen Das Th\u00fcringer Ministerium f\u00fcr Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie hat die Arbeit des Kommunalen Jobcenters im Landkreis Schmalkalden-Meiningen im Jahr 2025 umfassend ausgewertet und ausdr\u00fccklich gew\u00fcrdigt. \u201eTrotz der insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen ist es dem Jobcenter des Landkreises Schmalkalden-Meiningen gelungen, die vereinbarten [&hellip;]","protected":false},"author":5,"featured_media":6623,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-6615","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite_links_oben"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6615"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6622,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615\/revisions\/6622"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6623"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/jobcenter.lra-sm.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}